Jetzt wird alles anders
Die Schlacht ist geschlagen. Die SVP-Äpfel sind verteilt, der FDP-Kompost ist aufgesetzt, das EDU-Konzert verklungen, das grüne Podium geräumt, die SP hat ihren Bundesrat und die Zauberformel ist gerettet. In Bälde wird das neue Parlament zusammentreten und vereidigt. Dann wird alles anders.
Sie zweifeln? - Ich auch!
Wenn die Schweiz mit einem netten fotogenen Lächeln zu regieren wäre oder mit kernigen Sprüchen, wie sie uns die vielen Wahlinserate und -prospekte kiloweise ins Haus geliefert ha ben, dann, ja dann mus- / v ste alles anders werden.
Leider - oder Gott sei Dank - ist dieses Geschäft nicht so einfach zu erledigen. Schon gar nicht, wenn sich unsere Volksvertreter so verhalten werden, wie es ihnen die Werbebüros in den Mund gelegt haben. Wer sich vor allem «für das Gewerbe», «für die EU», «gegen die europäische Integration», «für die Bergbauern», «für den Finanzplatz Schweiz», «gegen übertriebene Ökoforderungen» usw. engagieren will, lässt bei mir Zweifel aufkommen, ob er auch fähig sei, das Ganze im Das Tragische dabei ist, dass Auge zu behalten. jeder, der in diesem Spiel nicht mitspielt, hoffnungslos auf der Alle wollen sie das Beste, aber Strecke bleibt. wollen sie das Beste für alle? Oder
Ist die SP die richtige Wahl für Sie?
Machen Sie den Test.
Kreuzen Sie alle Aussagen an, denen
Sie zustimmen können!
Ich sage ja Ich nein
sage
.utisna!ratSV»aM#ri t99S
WäsWrsaen,
werden wir ernten!
EOPn Gruppe, die ihnen am Wir haben nächsten steht? Immer mehr hat gewählt. Das Sprichwort der Aussenstehende vom Parlament sagt, dass wir die Regierung den Eindruck als von haben, die wir verdienen. Also sind einem Haufen Einzelkämpfer, wir selber schuld, wenn es uns jeder bedacht, sein eigenes nicht besser geht. So einfach ist Territorium zu verteidigen. es aber auch wieder nicht. Mit der Wahl sind wir nicht aus der Verantwortung entlassen. Keine, keinen von uns kann das Schicksal unseres Landes jetzt für vier Jahre unberührt lassen.
Es ist ein Privi¬ leg der Schweizerinnen und Schweizer, auch nach dem Wahltag in vielen Staatsge¬ schäften mit¬ reden zu JSr» dürfen. iW Nur wenn wir diese Chance auch wahrnehmen, können wir darauf hoffen, dass «die da oben» nicht ihr eigenes Süpplein kochen, sondern gezwungen sind, alle Aspekte, jede Bevölkerungsgruppe, jeden Berufsstand in ihre Überlegungen einzubeziehen.
Sollte die eine oder der eine «unserer» Vertreter dies zwischendurch mal vergessen, hindert uns nichts daran, ihnen dies wieder in Erinnerung zu rufen. sr.