Interna
Wendy Peter. Die diesjährige Hauptversammlung fand im Juni im Rahmen des Biomarchés in Zofingen statt und wurde von 18 Mitgliedern besucht. Hier die Neuigkeiten:
In seinem Jahresbericht stellte Bioforum-Präsident Markus Lanfranchi zunächst den neuen Flyer und das Fundraisingkonzept des Bioforums vor, die wir in Zusammenarbeit mit «Innovage», einem Verein von pensionierten Fachkräften, erstellt haben.
Auch dieses Jahr wurden der Präsident und die Geschäftsführerin für verschiedene Vorträge und zu Podiumsdiskussionen eingeladen. Markus Lanfranchi äusserte diesen gegenüber jedoch eine zunehmend kritische Einstellung, da die Frage sei, «ob solche Podiumsgespräche in dem Masse ein Umdenken einleiten, wie die Organisation Energie darin investiert, oder ob der «Selbstzweck» vorherrscht.»
Besonders wichtig für Markus Lanfranchi war die Einladung an die Uni Kassel-Witzenhausen in Deutschland, wo er unser neues Wissensprojekt vorstellen konnte. Dieses Projekt hat Markus Lanfranchi das ganze Jahr über stark beansprucht. Erfreut zeigte sich unser Präsident über die gute Zusammenarbeit mit unserem Beirat und sagte diesbezüglich: «Ich fühle mich privilegiert, einen solchen vielfaltigen und interessanten Beirat zur Seite zuhaben.»
Am Jahresbeginn hatte die Geschäftsführerin Wendy Peter gekündigt. Zu ihrer Nachfolgerin wurde Daniela Weber aus Altikon gewählt. Aufgrund der langjährigen Tätigkeit bei der SVIL (Schweizerische Vereinigung In¬ dustrie und Landwirtschaft) als Assistentin der Geschäftsleitung sowie als kaufmännische Mitarbeiterin bringt Daniela Weber die nötigen Erfahrungen und Qualifikationen für die Stelle als Geschäftsführerin mit. Zudem veröffentlicht sie regelmässig Artikel zum Thema Landwirtschaft und Ernährung auf dem Informations- und Diskussionsportal www.agrar-info.ch.
Seit dem Wechsel von Nikola Patzel vom Vorstand in den Beirat im März 2010 und Armin Capauls Austritt aus dem Vorstand im März 2011 konzentrierte sich die Arbeit der Vorstände zunehmend bei Präsident und Geschäftsführerin, da zudem drei der verbleibenden fünf Vorstände sehr stark in anderen Verpflichtungen gebunden sind und keine Mehrarbeiten übernehmen können. Zugleich brachte insbesondere Markus Lanffanchis Herzensprojekt «Teilt euer Wissen» (neu: Farmerswiki) weitere Aufgaben mit sich.
Auf der diesjährigen Hauptversammlung konnte der Vorstand wieder auf sieben Mitglieder erweitert werden. Christa Wellauer, Bibliothekarin mit Interesse grossem am biologischen Landbau, und Georg Dällenbach, Landwirt und Agronom ETHZ mit eigenem Hof, stellten sich zur Wahl.Beide wurden mit grossem Applaus gewählt und wir heissen sie herzlich willkommen! Ebenfalls mit grossem Applaus wiedergewählt wurden unsere beiden langjährigen Revisoren Hans-Ruedi Schmutz und Nikiaus Wynistorf. Der Vorstand besteht neu aus folgenden Mitgliedern: Markus Lanfranchi (Präsident), Georg Dällenbach, Christian Gamp, Martin Köchli, Wendy Peter, Franz (Sidi) Sidler und Christa Wellauer. Zur Daniela Weber und WendyPeter.
besseren Arbeitsaufteilung wurden neue Arbeitsgruppen aus Vorständen und Beiräten gebildet: Fundraising, OK Biogipfel, OK Möschberggespräch und «Teilt euer Wissen».
Auch im Beirat hat es einen Wechsel gegeben. Als Ersatz für Bernhard Heindl, der auf Ende 2011 zurückgetreten ist, konnten wir mit Kaspanaze Simma wiederum einen Vertreter aus Österreich gewinnen. Kaspanaze Simma ist Biobauer und bewirtschaftet zusammen mit seiner Frau Lucia einen Hof in Andelsbuch im Bregenzerwald als Selbstversorger. Zudem war er jahrelang als grüner Politiker tätig. In der nächsten Ausgabe von «Kultur und Politik» werden wir Ihnen Kaspanaze Simma und die neuen Vorstandsmitglieder näher vorstellen.
Für einmal eine erfreuliche Nachricht brachte die Buchhaltung: Nachdem die letzten Geschäftsjahre jeweils mit einem Verlust abgeschlossen haben, können wir uns in diesem Jahr über einen kleinen Gewinn (Fr. 709.53) freuen. Möge dies ein Zeichen neuen Aufwärtstrends am Bioforum sein!
Foto: Werner Scheidegger Zum Abschied von Wendy Peter Werner Scheidegger. Als du vor acht Jahren die Geschäftsfiihrung des Bioforums von mir übernahmst, stelltest du dich der Leserschaft von «Kultur und Politik» als «spätberufene» Städterin vor, die durch Heirat zur Landwirtschaft und zum Biolandbau gefunden hat. Du schriebst damals, deine Freunde hätten dir schon bei deiner Heirat attestiert, du habest ja schon immer verrückte Dinge gemacht. So könnte man sagen, kam es auf diese weitere«Verrücktheit» auch nicht mehr an, Verantwortung für einen Verein zu übernehmen, der seit seinem nunmehr 90-jährigen Bestehen immer wieder zu hitzigen Diskussionen A nlass gab zwischen den relativ wenigen, die dessen Ziele gut fanden, und den relativ vielen, für die dieser kritische Verein und dessen Exponenten sich bestens als Feindbild eigneten. Zuerst waren das gesellschaftspolitische, später wirtschaftspolitische Themen und schliesslich ab etwa 1950 der Biolandbau, die Emotionen hochgehen Hessen. Heute ist der Biolandbau salonfähig geworden. Aber unserem Verein haftet immer noch ein «Stallgeruch» an, der Geruch eines kri¬ tischen Zeitgenossen, der sich den Biogipfel gewinnen können, nicht mit einfachen Lösungen um nur ein markantes Beispiel zu zufrieden gibt, der seine eigenen nennen. Oder anders gesagt, dir Ziele immer wieder hinterfragt haben wir es massgeblich zu und sie immer in einen grösseren verdanken, dass das Bioforum eine Gesamtzusammenhang stellt. Ausstrahlung weit über die So gesehen hast du ganz gut zu biobäuerlichen Kreise hinaus entfaltet uns gepasst, weil du schon vorher hat. in verschiedenen Netzwerken Dafür möchten wir dir heute zu tätig warst, um nur deine Mandate deinem Abschied ganz herzlich bei der FAO, beim Farm Women 's danken. Wir überreichen dir zum Network oder bei derBio Suisse Dank das bei solchen Anlässen zu nennen. Mitdir und durch dich obligate «Couvert». Was es ist das Bioforum selber zu einem enthält? Einen Gutschein für ein wenn auch winzigen Glied in paar Ferien tage für dich und deinen einem globalen Netzwerk geworden. Mann Alois in einem Biohotel Du hast frischen Wind in unsere in Graubünden und einen Reihen gebracht, du hast uns mit Betriebshelfer für diese Zeit. Auch den österreichischen Bergbauern Alois danken wir damit ganz herzlich und mit den Schwarzwälder Bauern dafür, dass er dich immer wieder vernetzt, durchdich haben wir freigestellt hat, so dass du die vor acht Jahren die weltbekannte nötige Arbeitszeit für das Vandana Shiva als Referentin für Bioforum investieren konntest. • Dahinter stehen 40 Jahre Bio-Süssmost Tradition Seit 40 Jahren wird in der Mosterei Möhl BioSüssmost aus Demeter- und Knospenqualität gepresst. Das Obst stammt vor allem von Hochstamm-Bäumen der Bio-Bauern aus der nächsten Umgebung, deren Höfe und Baumbestand nach den Richtlinien der BIO SUISSE bewirtschaftet werden. Der frisch gepresste Saft wird unter Kohlensäuredruck eingelagert. Erhältlich in Retourflaschen beim Getränkehändler, in SPAR-Läden oder im Reformhaus. BIOSUISSE
MostereiMöhl AG,9320Arbon
^i www.moehl.ch
Telefon 071 447 40 74
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